Fake, Kopie oder doch eine seltenes Original aus der Reservistenkammer des Filmemacher?

Es gibt nichts, was es nicht gibt und wenn doch, dann ist man mittlerweile sehr einfallsreich in der Kreation von seltenen Exemplaren und raren Exponaten. Basis bildete nach dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien, dass dort über Jahrzehnte gefertigte MG53.

 

Zu Beginn waren diese Fakes noch sehr leicht zu erkennen, typische Merkmale der jugoslawischen Produktion und die Entfernung der alten Beschriftung, die natürlich auch Material entfernete, entlarvten diese „Orignale“ schnell.

cra Maget Fälschungen MG42

Eine typische Umarbeitung vom M53 zum original MG42 cra Fertigung. Beachte das Gehäuse, die Lafettenhalterung und die Machart der Beschriftung – Quelle Bild: Internet
Ein orignal MG42 cra Fertigung – beachte hier die korrekte Machart der typischen Beschriftung von Maget

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dfb Gustloff Fälschungen

Ein Umbau vom M53 Jugo zum Gustloff Original dfb. Sehr schön zu erkennen, die abgeschliffene Seite mit der Beschriftung (Material fehlt, Niete von den Verschlußschienen glatt, starke Materialbearbeitung an der Lafettenhalterung, Griffstück typische jugoslawische Fertigung)
Hier zum Vergleich ein Original dfb MG42 1944 – Charakteristisch für Gustloff Beschriftungen sind die Buchstaben, die keiner Normung in der Darstellung bzw. bei einer Teilung in der Mitte nicht spiegelgleich sind. Beachte z.B. das U

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… und noch ein schönes Beispiel für ein Fake – M53 zum „original“ dfb – beachte die Beschriftung und die Bearbeitung am Gehäuse Quelle: http://forum.ioh.pl/graficzki2/1314170049_dsc02906.jpg
Dazu sehr schön die typischen Merkmale eines M53 Jugo Gehäuse, lange Lafettenaufnahme, Niet in der Mitte, Stanzungen – da kann eun ein bpr Drücker nichts verbergen. Quelle: http://forum.ioh.pl/graficzki2/1314170116_dsc02909.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… und ein weiteres Beispiel eines „originalen“ Gustloff dfb von 1944. Die Buchstaben und Zahlen der Beschriftung sagen alles. Wo ist denn da eigentlich der arz Stempel geblieben? Quelle: http://www.warrelics.eu/forum/world-firearms/mg42-all-ok-565099/
… und noch eine weitere Variante. Quelle: https://antikvariat.ru/mmg/4024/89084/ Schaut man sich dort die weiteren Bilder an, so erkennt man das typische M53 – Kornsockelbereich und die Schulterstütze sitzt wohl auch nicht ganz passend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein MG42 in einer besonderen Ausführung – Mauser Code byf und Jahresstempel von 1941.

MG42 mit Fantasiebeschriftung byf 1941 – hier wurde diese einfach nachträglich bei einem Bodenfund MG angebracht. Dies ist zwar keine Kopie aber leider eine Verfälschung.